LANA unterwegs beim Zusammenkommen in Salzburg
- LANA
- 29. Sept.
- 2 Min. Lesezeit
Mehrmals im Jahr bietet das Team Vielfalt der Stadt Salzburg Treffen für neue
Salzburger:innen an, um sich gegenseitig kennen zu lernen, Kontakte zu knüpfen, und die
Stadt zu erkunden. Am 26. September waren einige von uns LANA Frauen mit dabei beim
Zusammenkommen im Museum der Moderne Salzburg.
Das Zusammenkommen ist eine schöne Idee zur Förderung der Integration in der Stadt
Salzburg. Für uns – die teilnehmenden LANA Frauen – war es der erste Besuch bei einem
solchen Event und auch das erste Mal im Museum der Moderne. Das Event begann in
einem separaten Raum im Foyer des Museums. Während wir auf die restlichen
Teilnehmer:innen warteten, konnten wir uns Flyer spannender Events und Informationen
zum Start in Salzburg ansehen. Es gibt sogar eine eigene Website mit Informationen für
alle, die neu in die Stadt gezogen sind: https://willkommen-in-salzburg.at
Bereits zu Beginn konnten wir uns untereinander austauschen. Viele der Anwesenden
waren für den Job nach Salzburg gekommen. Einige konnten nicht deutsch, weshalb das
Event zweisprachig veranstaltet wurde. Nach einer Einführung durch das Team Vielfalt
und das Museumsteam duften wir uns eine Sprachgruppe aussuchen. Da für einige von
uns Deutsch bereits die Haupt-Fremdsprache ist, sind wir in der deutschen Gruppe
geblieben. Die beiden Gruppen sind dann getrennt mit einer Führung durch die
Museumsräume gegangen und konnten das Museum erkunden.
Rob Voerman. Entropic Empire.
Unsere Gruppe startete in der Ausstellung von Rob Voerman. Wir erkundeten gruselige
Bauwerke aus Glas und Karton. Sie wirken wie kleine Häuser oder Schutzräume, in die
man von außen nicht hineinsehen, aber sehr wohl von innen heraussehen kann. Bei der
Materialien verwendet der Künstler Kartons aus verschiedenen Ländern – hier mussten
wir sehr schmunzeln, weil wir einige der abgebildeten Marken aus unseren Heimatländern
wiedererkannt haben. Auch die Drucke des Künstlers haben uns sehr bewegt, weil man
auf den ersten Blick oft nicht sieht, dass die abgebildeten Städte zerstört wurden, in ihrem
Kern aber etwas neues wächst.
Nika Neelova. Cascade
Nachdem wir die Ausstellung durchquert hatten, besuchten wir im Oberstock die
Ausstellung von Nika Neelowa, die mit gefundenen Alltagsgegenständen neue
Kunstwerke kreiert. Zum Beispiel hatte sie aus einem gefundenen, kaputten Glasluster
mithilfe eines Glasbläsers kleine Medusen gemacht, die im Raum schweben und Schatten
kleiner Quallen auf den Museumsboden werfen. Besonders schön fanden wir außerdem,
dass die Künstlerin auch Kunstwerke aus dem Fundus des Museums in ihre eigene
Ausstellung aufgenommen hat und anderen Künstler:innen so eine Plattform für ihre Kunst
bietet.
Sylvie Fleury.
Ganz besonders spannend fanden wir auch die Präsentation der Kunstwerke von Sylvie
Fleury, welche durch die Ausstellung von Nika Neelova gewoben waren. Diese Künstlerin
beschäftigt sich mit der Konsumkultur uns damit, dass bestimmte Gegenstände für
Menschen zu Identifikationsartikeln werden. So hat sie eine Flasche Evian, die zu den
Zeiten der Fitnessbewegung in den 90ern große Bedeutung als Statussymbol für gesunde
Ernährung wurde, in silber Chrom gegossen und wie eien Trophähe ausgestellt.
Nach so vielen tollen Eindrücken durften wir uns wieder im Raum einfinden und noch
etwas über das Gesehene diskutieren und Netzwerken. Uns hat dieser Nachmittag sehr
viel Spaß gemacht, wir haben nicht nur das Museum als neuen Ort der Inspiration
entdeckt, sondern konnten auch neue Menschen kennenlernen und unsere Kreise etwas
erweitern.
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