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Hidden Stories: 3 Tage voller Stimmen, Stille und Echo

Autorenbild: LANA
LANA
vor 18 Stunden
2 Min. Lesezeit

Manche Geschichten wurden nie laut erzählt. Mit Hidden Stories haben wir ihnen am 10., 23. und 24. Oktober 2026 mit unserem interkulturellen Kunst- und Ausstellungsprojekt eine Bühne gegeben.


Hidden Stories ist ein interkulturelles Kunst- und Ausstellungsprojekt von LANA, das wir gemeinsam mit der Universität Salzburg und der Stadt:Salzburg umgesetzt haben. Frauen unterschiedlicher Kulturen und Lebensrealitäten erzählten darin von Flucht, Neuanfang, Mutterschaft, unsichtbaren Krankheiten, Diskriminierung und stillem Mut. Insgesamt haben uns nach unserem Aufruf 27 Frauen ihre Geschichten geschickt, 15 davon wurden ausgestellt und sichtbar gemacht. Manche Frauen teilten ihre Geschichte offen und mit Gesicht, andere anonym. Die Besucher:innen erlebten diese Geschichten in einem Rundgang in drei Etappen: Voice, Silence und Echo.


Voice 


Bilder aus dem Ausstellungsteil Voice

Wenn aus Zuhören echtes Verstehen wird.

Für das Projekt gab es ein Fotoshooting mit Sandra Birklbauer und die Frauen konnten in einem geschützten Rahmen ihre Geschichte erzählen und aufnehmen lassen. In der Ausstellung hingen ihre Porträts an mehreren Stationen. Pro Veranstaltung wurden 5 Portraits bzw. Geschichten sichtbar gemacht. Über einen QR-Code unter jedem Bild konnte man sich die Geschichten mit Kopfhörern anhören, die von den Frauen selbst eingesprochen wurden. Es war berührend zu sehen, wie viele Menschen innehielten, zuhörten und sich auf die Erfahrungen dieser Frauen einließen.



Silence 


Bilder aus dem Ausstellungsbereich Silence

Nicht alles, was uns bewegt, findet Worte.

Im zweiten Raum wurde es ruhiger. Bei gedimmtem Licht zeigten wir ein Video mit unausgesprochenen Sätzen und weitere Porträts. Auf langen Papierbahnen warteten vier Fragen auf die Besucher:innen. Sie luden zum Innehalten und Nachdenken ein, und alle konnten ihre eigenen Gedanken dazuschreiben.


Auf die Frage „Warum ist es wichtig, dass diese Geschichten gehört werden?” schrieben die Besucher:innen zum Beispiel:

  • „Weil jede*r einen Rucksack trägt.”

  • „Es ist wichtig, das Schweigen und die Ohnmacht zu durchbrechen.”

  • „Damit die, die Gleiches erlebt haben, sich gehört und gesehen fühlen.”

Und auf die Frage „Was wirst du ab morgen verändern?”:

  • „Menschen nicht vorschnell in Schubladen stecken.”

  • „Ich werde viel mehr Menschen nach ihren Geschichten fragen.”

  • „Ich werde meine Augen, meine Ohren und mein Herz öfter öffnen.”



Echo


Frauen beim Netzwerken

Eine Geschichte endet nicht, wenn der Abend vorbei ist.

Zum Abschluss wurde genetzwerkt, gemeinsam gegessen, gelacht und gebastelt. Alle konnten ein kleines Werkstück mit den eigenen Händen gestalten und mit nach Hause nehmen. Es ist aber mehr als eine Erinnerung zum Mitnehmen. Es soll uns an die Frauen, ihre Geschichten und diese besonderen Tage erinnern. Und daran, im Alltag genauer hinzusehen, offener zu begegnen, weniger vorschnell zu urteilen und wirklich zuzuhören.





Hidden Stories - Wir sagen Danke!

Unser größter Dank gilt allen Frauen, die den Mut hatten, ihre Geschichte mit uns zu teilen, ob offen oder anonym. Ohne euch gäbe es Hidden Stories nicht. Danke auch an die Universität Salzburg und der Stadt:Salzburg für die Unterstützung. Und natürlich an alle Besucher:innen, die zugehört und mitgefühlt haben. Was für drei besondere Tage!

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